Wagenziehen – Hundesport auf 4 Pfoten und 4 Rädern

Das Wagenziehen kommt ursprünglich aus der Schweiz, wo früher die Sennenhunde eigenständig die Milchkannen mit dem Wagen zur Käserei fuhren und es zu ihrem festen Aufgabenbereich gehörte. Heute ist das Wagenziehen zum Hundesport geworden und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Nicht Schnelligkeit oder Lastenziehen, sondern ein guter Grundgehorsam, Lernfreude und eine gute Teamarbeit bilden die Grundlage für das Wagenziehen. Vor allem große Hunde finden hier eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit, die sehr vielseitig ist und den Hund abwechslungsreich auslastet. Wenn man meinen Berner Lenny beim Wagenziehen zuschaut, erlebt man einen Hund, wie er hoch konzentriert und geschickt Aufgaben auf einem Parcours bewältigt oder aber auch auf Wegen mit seinem Wagen entlang rennt und Freude an der Bewegung und der Geschwindigkeit hat. Auch Spaziergänge oder kleine Wanderungen mit dem Wagen sorgen immer wieder für Abwechslung und Spaß.
Durch sein Training seit mehr als 4 Jahren ist es ihm auch möglich, Kinder auf seinem Wagen  sicher zu transportieren. Bei all diesen Beschäftigungsmöglichkeiten, die das Wagenziehen bietet, geht es in erster Linie um die geistige Beschäftigung und um die Freude eine interessante Aufgabe zu erfüllen. Mit dem Klicker oder auch mit der Stimme und mit Leckerli wird das Training langsam aufgebaut – das Wichtigste ist Freude des Hundes an der Aufgabe und der Teamarbeit.
Ähnlich wie bei einer Pferdekutsche ist es grundsätzlich wichtig auf das passende Geschirr, die richtige Anspannung und die Bauart des Wagens zu achten, um tierschutzgerecht zu ziehen und die Gesundheit des Tieres zu sichern. Es braucht etwas Zeit, die Freude am Üben und wirkt sich positiv auf das Mensch-Hunde-Team aus, da jeder seinen Teil zum Gelingen beiträgt.

Infos bei Sibylle Gückel   0711 – 7221737  oder 0172 – 7147038