Rettungshunde

Rettungshunde und ihre Hundeführer erfüllen eine wichtige Funktion innerhalb des Rettungswesens. Die Ausbildung fordert von dem Hundeführer einen großen zeitlichen Aufwand. Die Trainingseinheiten betragen bis zu zwölf Stunden die Woche. Das ist nebenberuflich fast nicht machbar. Auch während der zweijährigen Ausbildung kann es  schon zur Mithilfe  bei Rettungseinsätzen kommen.
Später können es bis zu
20 Einsätze im Jahr sein. Wichtig für den Hundeführer sind körperliche und geistige Fitness. Bei den Rettungseinsätzen ist äußerste Konzentration gefordert, ein enger Kontakt zwischen Mensch und Hund. Nur so können Reaktionen vom Hund rechtzeitig erkannt und „gelesen“ werden. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier ist die Grundlage für eine erfolgreiche Rettungsaktion.  Ausbildungsinhalte sind Gehorsamsarbeit, Gängigkeit im Gelände und auf schwierigem Untergrund, Anzeigen durch verschiedene Me-
thoden und Sucharbeit.

Für den Menschen beinhaltet die Ausbildung folgende Themen: Sanitätswesen, Erste-Hilfe, Organisation und Einsatztaktik für eine Rettung, Bergung, Karten- und Orientierungskunde, Grundwissen in Kynologie, Suchtechnik des Rettungshundes. Weiterhin sind Ausge glichenheit und Teamfähigkeit eine Grundvoraussetzung.

Vor all` denen, die diese ehrenamtliche Tätigkeit ausüben, und diesen  hohen Einsatz auch finanzieller Art leisten, können wir nur den Hut ziehen.

Text: Detlev Wentzel, Steinenbronn