Wer nimmt sich die Wurst ?

Workshop und Vortrag von Herrn Hamm von den Maltesern am 17.04.2015

Bei der Aufteilung von Ressourcen tun sich meist nur die Menschen schwer. Forschungen haben bewiesen, unter Hunden und Wölfen werden Interessenskonflikte schnell geklärt. Rangordnungspositionen spielen unter ihren Artgenossen eher selten eine Rolle, wichtiger sind folgende grundsätzliche Regeln.

Motivation entscheidet
Wer am lautesten schreit „Ich habe Hunger“ bekommt in den meisten Fällen die Wurst.

Besitz wird respektiert
Verhaltensforscher haben beobachtet, dass auch rangniedrige Wölfe, die einen Futterbrocken gefunden haben und wegtragen konnten, diesen behalten durften. Sie mußten das Futter nicht an den ranghöheren abgeben. Auch Hunde zeigen dieses Verhalten. Hat der eine Hund den Ball ergattert, überlassen die Anderen ihm die Beute. Ansprüche erlöschen Wenn ein Hund seinen Knochen „vergisst“ und sich ein anderer ihn sichern  konnte, ist der Besitzanspruch erloschen. So wechselt der Kochen seinen Besitzer ohne dass es zum Streit kommen muss.

Der Wert einer Beute wächst
Handelt es sich bei dem Hund um seinen „Lieblingsball“, so wird dieser mit Nachdruck verteidigt. Ein Vierbeiner weiß somit, dass das Verletzungsrisiko steigt je wertvoller eine Ressource für sein  Gegenüber ist.

Das Verhalten wird härter
Wenn Nahrung nicht im Überfluss vorhanden ist, übernimmt der Rudelchef die Führung und pocht auf
sein Vorrecht und der Umgangston wird schärfer.

Achtung-Achtung-Achtung !!!!
Letzter Aufruf zur Anmeldung für den Workshop und Vortrag von Herrn Hamm von den Maltesern am 17.04.2015 in Steinenbronn. Behandelt wird das Thema „Besuchshunde“ in Altenheimen. Es gibt für Interessierte jede Menge Typs und Hinweise für das richtige Verhalten von Hund und Mensch bei derartigen Besuchen.

Anmeldungen bitte bei Sabine Adam-Beck: 07157 88370

Veröffentlicht auch m Amtsblatt Steinenbronn: KW 16-15, Text: Detlev Wentzel