Zeckengefahr

Da wir keinen richtigen Winter hatten, um die Larven der Zecken abzutöten, ist die Zeckengefahr dieses Jahr
wieder besonders gross. Auch der Klimawandel trägt dazu bei, dass sie fast das ganze Jahr über sehr aktiv sind.
Sie lauern nicht nur im Wald sondern auch schon in unseren Gärten. Deshalb sollten wir unsere Lieblinge, wie wir
uns auch , schützen.

Aber wie? Manche Hundebesitzer kaufen fürihre Hunde Bernsteinketten, andere entscheiden sich für
Metallplaketten oder sonstige Hilfsmittel sowie für die Chemie, auch Knoblauch soll helfen.

Auf alle Fälle sollte man die Hunde immer wieder abtasten und das Fell befühlen, um die Plagegeister zu finden
und auf auffälliges Kratzen achten.
Bei einem Zeckenbiss sollte die Zecke rechtzeitig und vorsichtig mit Zeckenzange
oder ähnlichem entfernt werden – wichtig ist, dass der Kopf mit rauskommt, denn die Borelien brauchen
zwei bis drei Tage bis der Hund infiziert wird. Wichtig: niemals drehen bim Herausziehen! Auch für uns
Menschen sind sie sehr gefährlich, deshalb ist Vorsorge zu treffen immer ratsam.

Wir wünschen Euch ein zeckenfreies Gassiegehen mit euren Hunden.

Veröffentlicht auch im Amtsblatt Steinenbronn:
KW 15-16, Text: Ursula Schöller