Demenz bei Hunden

Auch diese Krankheit trifft unsere Vierbeiner. Die Diagnose ist sehr schwierig zu stellen.
Wie merkt man es?
Je nach Alter und Rasse können Symtome schon im Alter von 8 Jahren auftreten.
Zuerst denkt man, das sind Alterserscheinungen, wenn der Hund plötzlich ohne ersichtlichen Grund
einen anderen Weg geht, davon rennt oder aber nachts unruhig in der Wohnung herumläuft.
Da gibt es viele Parallelen zum Menschen.

Demenz bezeichnet man in der Tiermedizin auch als kognitive Dysfunktion.
Das sind Plaque-Ablagerungen im Gehirn.
Die erkrankten Tiere verlieren das Interesse
an ihren  Bezugspersonen, sowie am Spielzeug und ebenfalls an der Umwelt. Es ist leider
ein schleichender Prozess. Deshalb sollte man viel Verständnis für sein Tier aufbringen und
ihm das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben. Um das Gedächtnis zu trainieren,
sollte man immer wieder die Gassirunde variieren, auch neue Spielzeuge können gut
für die Gehirnaktivität sein. Die Krankheit kann übrigens auch bei Katzen auftreten.