Notfallmaßnahmen für Hunde

Da wir immer besorgt sind, dass es unseren Vierbeinern gut geht, sollten wir bei
unseren Spaziergängen darauf achten, dass sie sich nicht verletzen. Überall lauert
Gefahr. Auf Wald-und Wiesenwegen, die sie gerne mal rauf und runter rennen oder
ein Loch auf der Wiese graben möchten, kann gefährlich werden.

Bei ihren täglichen Erkundungen lauern Gefahren. Gerade jetzt im Sommer liegen oft zerbrochene
Flaschen, giftige Nahrungsmittel herum, stechende Insekten sowie auch andere
unsympatische Artgenossen können sie belästigen. Es gibt auch giftige Pflanzen, die
wir im Haushalt oder im Garten haben. Zu diesen Planzen gehören u.a. Goldregen,
Eibe,Thuja, Engelstrompete , Eisenhut, Kirschlobeer und Maiglöckchen.

Normalerweise nehmen die Hunde instinktiv nichts von diesen Planzen aber es gibt
auch im Haushalt Dinge, die unverträglich oder giftig sind z.B. Nüsse, Schokolade,
Avocado, Steinobst und rohes Schweinefleisch, Medikamente, z.B.Ibuprofen.
Teilweise können Magenblutungen auftreten oder bei Stichverletzung, dass das Tier
jault oder würgt, ist es notwendig, schnell zum Tierarzt zu gehen und dort die erste
Hilfe zu holen. Das sind nur ein paar Beispiele. Deshalb ist es wichtig, zusätzlich zu
der notwendigen Zuwendung, ihnen auch eine artgerechte Erstversorgung zu geben.

Jetzt im Sommer lauert noch zusätzlich die Gefahr eines Hitzschlags. Wir Alle
wissen, dass man sie nicht im Auto lassen soll, denn bereits bei einer
Außentemperatur von 22 Grad C steigt das Thermometer im Auto auf knappe 30
Grad. Hächeln, tiefrotgefärbte Zunge, glasigen Blick, Gleichgewichtsstörungen und
beschleunigter Pulsschlag sind typisch für einen Hitzschlag. Da ist sofortige Hilfe
angesagt.

Ratsam ist noch eine kleine Notfallapotheke immer bei sich zuhaben.
Wir wünschen Euch einen entspannten Sommer und hoffen, dass keine der hier
beschriebenen Situationen vorkommen!