Rüdin – Das dritte Geschlecht bei Hunden

Was ist das? Schon gehört?
Das nennt man auch das dritte Geschlecht bei Hunden. Tatsächlich ist die Rüdin eine Art Zwischengeschlecht.
Lt. Internet ist es ein Weibchen, die sich in vielen Bereichen wie ein Rüde verhält. Dies entscheidet sich schon im Mutterleib und ist abhängig von der Anzahl der männlichen Welpen und hormonell bedingt. Hat der Wurf 6 Rüden und 1 Weibchen besteht die Möglichkeit, dass das Verhältnis zwischen Testosteron und Östrogen sehr stark in Richtung Testosteron geht, d.h., dass der Welpe zu viel von den männlichen Hormonen abbekommt.
Bei der Läufigkeit überwiegen die weiblichen Verhaltensmuster bei Weitem, in anderen Phasen zeigen sich dann eher die männlichen Verhaltensmerkmale. Dies erkennt man unter anderem am Beinheben, Pfotenscharren nach dem Pinkeln, ev. Unverträglichkeit mit Rüden etc.
Ob eine Rüdin nun ein „drittes Geschlecht“ ist, ist definitionsabhängig – körperlich nein. Verhaltensmässig ja. Wichtig ist, dass man es weiß und ein guter Züchter kann anhand seines Wurfes den Käufer schon mal darauf hinweisen, dass sich Verhaltensmuster einstellen können.