Kategorie-Archiv: Allgemein

An, und für alle „Fellnasen“

Da es keine wichtigen Termine zu berichten gibt, ergreife ich Tara, die Gelegenheit und den Stift um endlich mal die Sicht von Einer, die auf vier Pfoten wandelt, darzustellen.

Immer geht es in allen Artikeln nur darum, welche Probleme unsere Menschen mit unserer Erziehung haben.Ganz besonders schwer ist es ein erwachsener Hund zu werden. Da gibt es Phasen, wo man eine gefühlte halbe Ewigkeit bei Fuß gehen soll oder still sitzen muss. Lauter blöde Muster laufen, kreuz und quer über die Wiese. Da fehlt nur noch die Marschmusik. Unser Mensch muss jede Menge Langeweile haben um so etwas mit uns zumachen. Man kann sich so toll beschäftigen, zum Beispiel mit anderen Hunden über die Wiesen tollen. Im Sommer ist für manche das Schwimmen im See das Größte. Aber nein, es geht ständig um Gehorsam bei den Übungen.

Was könnten uns unsere Menschen bespassen, wenn sie nur einmal auf uns hören würden. Es ist schon zum auf die Bäume gehen wie ihr auf dem Foto seht. Doch wenn man mich schön bittet komme ich auch wieder herunter. Nehmt das bitte alles nicht zu ernst. Ich wollte euch nicht gegen eure Menschen aufwiegeln, im Grund sind sie überhaupt nicht so verkehrt und sorgen ja auch stets für unser leibliches Wohl.

All‘ das musste ich mal loswerden
Eure Tara.

Veröffentlicht auch m Amtsblatt Steinenbronn: KW 07-15, Text: Detlev Wentzel

Bei Wind und Wetter …

An die Trainer vom HUM-Steinenbronn!

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Gehorsame „Schüler“ bei der Arbeit

Bei diesem Schmuddelwetter, finde ich, ist es an der Zeit den Einsatz
unserer Trainer ganz besonders zu loben und dafür zu danken.

Bei jedem Wetter stehen sie für uns bereit.

Fast alle Gruppen ziehen ihr Training auch in den Wintermonaten
durch. Als Vereinsmitglied nimmt man oft schnell alles als
selbstverständlich hin. Doch wir müssen bedenken, dass dieses
Engagement ehrenamtlich erfolgt.

Nur durch den aktiven Einsatz der Trainer wird ein reibungsloses
Vereinsleben mit vielfältigen Angeboten ermöglicht.

Nochmals vielen Dank.

Veröffentlicht auch m Amtsblatt Steinenbronn: KW 06-15, Text: Detlev Wentzel

Giftköder – was kann man tun?

Es ist unerklärlich, wie sich Menschen zuhause hinstellen, und in aller Ruhe Gift in ein Stück Fleisch mischen. Oder sie zerstoßen Glas, zerbrechen Rasierklingen auch Nadeln finden Verwendung eingearbeitet in Hackfleischbällchen. Die Köder werden dann draußen in der Nähe bekannter Gassi-Wege versteckt. Das Resultat kann sich jeder vorstellen. Oft kommt da die tierärztliche Hilfe zu spät.

Heute wird daher schon in der Welpen-Schule trainiert, dass der Hund einen Gegenstand erst aufnehmen darf, wenn man das okay gibt. Was nicht so einfach ist, wenn man zum Beispiel einen Apfel-Freak hat. Die Übung erfordert Konsequenz ohne wenn und aber. Ganz sicher kann man also nie sein, und es kann passieren, dass der Hund trotz aller Vorsicht einen Futter-Köder aufnimmt.

Diese Köder, verletzen unter Umständen den Rachenraum, die Speiseröhre und in Folge dann den Magen-Darm- Trakt. Nun muss schnell durch den Tierarzt gehandelt werden! Eine Not-OP rettet in der Regel das Leben des Hundes.

Ein reiner Giftköder wirkt, je nach Gift, in kurzer Zeit tödlich. Wenn nicht, stellen sich folgende Symptome ein: Der Hund wird apathisch, will nicht spielen, bekommt eventuell Durchfall oder erbricht sich. Auch Fieber kann sich einstellen, und der Hund taumelt beim Laufen. Jetzt zählt jede Minute! Gut ist es, wenn der Tierarzt einen Teil des Köders hat, um eine Analyse zu erstellen. So können schneller die richtigen Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Bei allen Problemen sollte man nicht vergessen, den Vorfall bei der Polizei zu melden! Diese publiziert die Vorkommnisse und kann so andere Hundebesitzer warnen.

Veröffentlicht auch m Amtsblatt Steinenbronn: KW 05-15, Text: Detlev Wentzel

Jogger und Hunde – beide – mit Beleuchtung!

In der dunklen Jahreszeit ist es gut, wenn man in Gebieten spazieren geht mit wenig oder keiner Beleuchtung, dass man seinen Hund mit einem Leuchthalsband ausrüstet.

Ebenso wäre es schön, wenn die Jogger auch zum Beispiel am Arm eine Beleuchtung tragen würden. Für die Hundebesitzer wäre der beleuchtete Jogger rechtzeitig zu sehen und man kann entsprechend reagieren und den Hund der Situation angemessen führen.

Es gibt Hunde, die im Dunkeln eine plötzlich herankommende Person stellen und sie somit erschrecken. Wenn Hund und Mensch eine Beleuchtung tragen, hat dies für alle Beteiligten
Vorteile. Die eine oder andere Begegnung könnte vermieden werden, denn ich kann erst reagieren wenn ich die herannahende Person wahrnehmen kann. Umgekehrt kann man den
Hund durch sein Leuchthalsband auf sich zukommen sehen.

Dieser Artikel soll nur ein Denkanstoß für Betroffene sein. Einige Läufer sind jetzt schon in dieser Form ausgestattet. Wenn ich mit meinen Hunden ihnen begegne ist es ein problemloses Aufeinandertreffen und es kann schon die Frage kommen: Na haben die wieder ihren Adventskranz um? Und schon ist die Situation entspannt.

Oft sind es Kleinigkeiten, die unser Zusammenleben einfacher machen und das eine oder andere Problem aus dem Weg schaffen würden.

Wir mögen unsere Hunde, aber wir mögen auch Menschen!

Veröffentlicht auch m Amtsblatt Steinenbronn: KW 04-15, Text: Detlev Wentzel

Weihnachtsfeier für Hund und Mensch

hum_weihnachtsfeier-14-web Dieses Jahr gab es eine Weihnachtsfeier, bei der auch die Hunde auf ihre Kosten kamen. Etwa 42 Hunde mit ihren Hundeführern machten, eingeteilt in zwei Gruppen, einen einstündigen Spaziergang im Gebiet Sandäcker. Alle Hunde haben sich in der Gruppe vorbildlich verhalten.

Anschließend kamen wir alle auf dem Gelände des Aki zusammen, um für das leiblich Wohl zu sorgen und gemütlich beisammen zu sein. Nora Hartmann hat zusammen mit ihrem Mann Frank eine leckere Kartoffelsuppe zubereitet. Als Alternative gab es noch eine Gulaschsuppe von Ursula Schöller. Für alle Freunde des Süßen gab es ein selbstgebackenes Apfelbrot von Bianca und Horst Fischer. Zum Trinken standen Glühwein, Punch und kalte Getränke bereit. Als es dann langsam dunkel wurde, erleuchtete das Gelände  eine Feuerstelle und die von Lotti gebastelten Fackeln. Das allgemeine Echo zu dieser Art von Weihnachtsfeier war recht positiv.

Wenn es Fragen zum Training über die Jahreswende gibt, wendet Euch bitte an die jeweiligen Trainer.

Allen Vereinsmitgliedern wünschen wir
ein schönes Weihnachtsfest und
einen guten Rutsch ins Jahr 2015!

Veröffentlicht auch m Amtsblatt Steinenbronn: KW 51-14, Text: Detlev Wentzel

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Da da es einige Anfragen gab – hier ist das Rezept vom Apfelbrot: apfelbrot-bianca-und-horst-fischer-hum-steinenbronn-web

1 kg Äpfel , 200 g Zucker, 500 g Mehl, 1½ Pk. Backpulver,
250 g Sultaninen, 200 g Haselnüsse, ganz,  2 EL Rum,
1 EL gehäuft Kakaopulver, 1 TL Zimt, gemahlen, 0.25 TL Nelken Pulver

Schritt 1: Die geschälten Äpfel fein raspeln, mit dem Zucker vermengen
und zudecken. Sultaninen (oder Rosinen) mit dem Schnaps in ein gut verschließbares Gefäß geben.
Beides 2-3 Stunden ziehen lassen.
Schritt 2:  Den Backofen auf 180-200 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen. Kakao, Zimt, Haselnüsse, Nelken und Sultaninen/Rosinen zu dem Apfelmus geben und vermengen. Danach mit einem großen Löffel Mehl und Backpulver unterheben.
Schritt 3:  Den Teig in eine ausgefettete Kastenform geben. Etwa 1 1/2 Stunden backen.

Viel Spaß beim Backen – Gruß Bianka und Horst

Therapiehunde

Hunde schenken Wärme und Zuneigung. In der Sozialbetreuung können sie deshalb eine wichtige Rolle übernehmen. Bei einer Therapiehunde-Ausbildung werden die Hunde mit allem vertraut gemacht, was ihnen bei der späteren Arbeit begegnen könnte. Sie lernen sich von fremden Personen am gesamten Körper berühren zu lassen, an der Leine gehalten zu werden ohne zu ziehen oder zu bellen. Krücken,Rollstühle, zuschlagende Türen, plötzliche Schreie von Patienten, glatte Krankenhausböden, ungewöhnliche Bewegungsmuster von Menschen, alles dieses darf keine Probleme bereiten. Die Einsatzbereiche der Therapiehunde sind Altenheime, Krankenhäuser, Rehakliniken oder bei Patienten zu Hause. Es handelt sich bei der Tätigkeit der Hundehalter mit ihren Hunden um ehrenamtliche Einsätze.
Die Therapiehunde schenken Zuneigung und körperliche Nähe. Der Hund therapiert nicht, aber er schafft eine Brücke, so dass sich der Patient öffnet und der Therapeut eher etwas bewirken kann. Eine verkrampfte Hand öffnet sich, ein unruhiges Atmen wird regelmäßiger, Patienten beruhigen sich und sind weniger depressiv. Ein weiteres Betätigungsfeld ist die Arbeit mit traumatisierten Kindern. Über den Hund als Vermittler kann der Therapeut mit den Kindern sprechen, was ohne Hund oft nicht möglich ist. Es sind noch unzählige Einsatzbereiche gegeben, die an dieser Stelle nicht alle erwähnt werden können.

Eine logische Folgerung wäre, dass die Therapie mit der Hilfe von Hundennoch mehr Anerkennung findet. Vor allem, dass auch von Seiten der Krankenkassen, ähnlich wie bei einer Reittherapie, eine Förderung erfolgt.

Dieses Ziel ist sicher noch ein weiter Weg.

Veröffentlicht auch im Amtsblatt Steinenbronn: KW 50-14, Text: Detlev Wentzel, Steinenbronn

Weihnachtsmarkt in Steinenbronn 2014

hum-steinenbronn-weihnachtsmarkt-2014-web2 Es gab wieder Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt …
Wie jedes Jahr, gab es im Vorfeld des diesjährigen Weihnachtsmarktes am vergangenen Samstag, viel vorzubereiten. Außer der gesamten Organisation, die zu leisten war, haben einige Vereinsmitglieder ihr handwerkliches Talent gezeigt. Wie uns das Foto zeigt, wurden in lustiger Runde Futterkränze gefertigt.

Unsere jugendlichen Vereinsmitglieder haben sich mit der  Herstellung von Hunde-Spielzeug beschäftigt, unter der Anleitung ihrer Trainerin Sabrina. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt, mit Chili con carne, Glühwein und anderen Getränken.

Man kann nicht oft genug betonen wie wichtig das freiwillige Engagement der Mitglieder in unserem Verein ist, um einen solchen Tag zu stemmen.

Vielen Dank an alle vor und hinter den Kulissen.

Veröffentlicht im Amtsblatt Steinenbronn: KW 49-14, Text: Detlev Wentzel, Steinenbronn

Ältere Menschen und Hunde

Für den älteren Menschen, der oft auch alleine lebt, hat die Haltung eines Hundes eine große Bedeutung. Für ihn ist er Ansprechpartner und Aufgabe, denn der Hund muss versorgt werden. Futter richten, Gassigehen, Fellpflege, und auch mal ein notwendiger Tierarztbesuch.

Im Alter ist dies nicht immer täglich zu leisten. Daher sollte es Initiativen von jüngeren Tierfreunden geben, die, wenn es eng wird, einspringen können. In größeren Städten gründen sich immer mehr Gruppen, die in solchen Situationen aushelfen können. Somit ist für eine zeitweise Versorgung, je nach Bedarf gesorgt. So wird dem Menschen und dem Hund geholfen. Die Hunde können bei ihren Besitzern bleiben und müssen nicht in die ohnehin überfüllten Tierheime.

Wie wichtig die Hundehaltung für die älteren Personen ist, zeigen Statistiken, nach denen Herzinfarktpatienten mit Hund länger lebten, als jene ohne. Bei angenehmen Aktionen, wie das Streicheln des Hundes, werden Endorphine (Glückshormone) ausgeschüttet. Dies entspannt Herz und Kreislauf.

Der Spaziergang mit dem Hund hält Knie und Hüften in Bewegung. Ohne Hunde würden viele auf die Runde in der frischen Luft verzichten, und den Beschwerden nachgeben.Durch den Hund kommt es auf dem Spaziergang eher zu sozialen Kontakten mit anderen Leuten. Man kommt viel eher ins Gespräch, ohne Hund dagegen eher selten oder nie. Menschen beurteilen uns nach Äußerlichkeiten, der Hund wertet nicht und findet seinen Menschen toll. Weiterhin vermittelt er ihm die Tatsache gebraucht zu werden. Die emotionale Hund-Mensch Beziehung erzeugt positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Der Hund als emotionaler Puffer zeigt Wirkung bei vielen Krankheiten von Bluthochdruck bis zu Krebs.

Veröffentlicht auch im Amtsblatt Steinenbronn: KW 48-14, Text: Detlev Wentzel, Steinenbronn

NEU: XXL – Training für große Hunde

xxl-training_hum_sibylle_gueckelAls Mensch-Hunde-Team XXL, mit einem Hund ab einer Wiederristgröße von 50cm und höher, findet ihr hier einen Kurs, in dem Nase & Köpfchen, Geschicklichkeit, Spiel und Freude am gemeinsamen Tun als Team, die Basis bilden. Mensch & Hund werden gefordert.

Herausfinden wie lernt mein Hund? Möglichkeiten entdecken mit
Spaß zusammen zu arbeiten, ein Ziel zu verfolgen und dabei die
Bindung mit dem Hund weiter zu entwickeln.

Im Training finden sich Anregungen aus Viviane Thebys Hundeuni /Schnüffeltraining, Elemente aus dem Obedience – also Dinge wie „Vorraus senden“, „Apport“, „Geruchsunterscheidung“, „Aussen“, sowie Konzentrationsübungen und Suchspiele …

START:  Samstag  22.11.2014, um 14 Uhr
Ort: am HuM Hundeplatz.

ANMELDUNG bei Sibylle Gückel
Tel.: 0711-7221737 oder unter per E-Mail >

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Bitte bei der Anmeldung kurze Info über das Team
-> Hund: Name, Alter und evtl. Ausbildung od. Hundesport,
Mischling oder Hunderasse …

Neuer Termin für Erlebnisspaziergänge

… was kann ich mit meinem Hund draußen alles machen?
Diese Gruppe ist für alle, die nicht unbedingt eine BH-Prüfung anvisieren, aber trotzdem einen Hund haben wollen, der beim Gassigehen gut horcht. Für Hunde ab 8 Monate aufwärts …

Dieser Kurs findet in Zukunft mittwochs ab 10.00 Uhr statt!

Wir treffen uns an unterschiedlichen Orten, daher bitte vorab telefonisch anmelden.

Anmeldung für Erlebnisspaziergänge bei: Martin Knauder
(Tel: 0157/35514033).

Herbstwanderung

Liebe Vereinsmitglieder,
wie Ihr sicher unserem kleinen Veranstaltungskalender schon entnommen habt, findet in wenigen Tagen wieder unsere Herbstwanderung statt.

Am 03. Oktober treffen wir uns um 10.00 Uhr an dem Parkplatz beim Tennisverein in Leinfelden-Echterdingen, Stetten.
Von dort laufen wir zur Kochenmühle, weiter zur Burkhardsmühle und zurück zum Ausgangspunkt. Die Strecke dauert ca. 2,5 Stunden (für weniger Wanderlustige gibt es eine Abkürzung, ca. 1,5 Std.) es sei denn, wir machen unterwegs schon eine kleine Pause, z. Bsp. in der Kochenmühle, oder lassen die Hunde ausgiebig im Bärensee baden.
Anschließend kehren wir ein ins „La Commedia“, wo man ausgezeichnet und preiswert italienisch Essen kann.
Ich bin sicher, dass wir wieder jede Menge Spaß haben werden, denn schon die Teststrecke hat Lotty und mir ausgesprochen gut gefallen.
Damit wir genügend Platz bekommen bitte ich Euch mir bis spätestens 01. Oktober Bescheid zu geben, mit wie viel Personen Ihr teilnehmen werdet. Natürlich sind alle Familienmitglieder herzlich willkommen.

Ich freue mich schon sehr auf einen erlebnisreichen Tag und bin gespannt, wie viele Teilnehmer es dieses Mal sein werden.

Herzliche Grüße
Sabine Adam-Beck

P.S. Für das Navi: Treffpunkt ist der Gräbleswiesenweg 50 in 70771 Leinfelden-Echterdingen

Agility-Erfolge

Beim Agility-Tunier bei den Hundesportfreunden Degerloch e.V. am 7.09.2014 haben die Teams des HuM sehr gute Leistungen gezeigt. An der Spitze steht Tine Dreher mit Sunny, die in A2 Large Platz 1 belegte. Mit diesem Erfolg steigt sie nun in A3 auf.
Auch Melanie Pröhl mit Timo belegte in A1 Large Platz 1 und mit Mia in A1 Large Platz 3.
Das nächste Team , Michelle Hiemer mit Bella, erreichte in A1 Medium Platz 3.
Weiter ging die Erfolgsserie der Hum-Steinenbronn-Teams am 14.09.2014 beim VfSuW Stuttgart/Mühlhausen mit Heike Hänsel mit Nicki in A3 Large Jumping auf Platz 3  und Michelle Hiemer mit Bella in A2 Medium auf Platz 2.
Allen Teams recht herzliche Glückwünsche und vielen Dank für das Engagement für unseren Verein.

Rettungshunde

Rettungshunde und ihre Hundeführer erfüllen eine wichtige Funktion innerhalb des Rettungswesens. Die Ausbildung fordert von dem Hundeführer einen großen zeitlichen Aufwand. Die Trainingseinheiten betragen bis zu zwölf Stunden die Woche. Das ist nebenberuflich fast nicht machbar. Auch während der zweijährigen Ausbildung kann es  schon zur Mithilfe  bei Rettungseinsätzen kommen.
Später können es bis zu
20 Einsätze im Jahr sein. Wichtig für den Hundeführer sind körperliche und geistige Fitness. Bei den Rettungseinsätzen ist äußerste Konzentration gefordert, ein enger Kontakt zwischen Mensch und Hund. Nur so können Reaktionen vom Hund rechtzeitig erkannt und „gelesen“ werden. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier ist die Grundlage für eine erfolgreiche Rettungsaktion.  Ausbildungsinhalte sind Gehorsamsarbeit, Gängigkeit im Gelände und auf schwierigem Untergrund, Anzeigen durch verschiedene Me-
thoden und Sucharbeit.

Für den Menschen beinhaltet die Ausbildung folgende Themen: Sanitätswesen, Erste-Hilfe, Organisation und Einsatztaktik für eine Rettung, Bergung, Karten- und Orientierungskunde, Grundwissen in Kynologie, Suchtechnik des Rettungshundes. Weiterhin sind Ausge glichenheit und Teamfähigkeit eine Grundvoraussetzung.

Vor all` denen, die diese ehrenamtliche Tätigkeit ausüben, und diesen  hohen Einsatz auch finanzieller Art leisten, können wir nur den Hut ziehen.

Text: Detlev Wentzel, Steinenbronn

Welpen aus dem Ausland

Überwiegend aus dem östlichen Ausland werden Welpen häufig unter nicht artgerechten Verhältnissen gezüchtet. Die Tiere werden viel zu früh von dem Muttertier getrennt. Oft haben die Welpen schon im Mutterleib Mangelerscheinungen, da den Hündinnen von Wurf zu Wurf keine Pause gegönnt wird.

Ein Tier aus einer derartigen Zucht übersteht, trotz aller ärztlichen Kunst, oft nicht das erste Lebensjahr. Wenn ja, ist in den meisten Fällen mit ständigen lebenslangen Tierarztbesuchen zu rechnen. Durch die frühe Wegnahme der Welpen von den Muttertieren fehlt den Hunden die Muttermilch, und sie können somit keine gesunde Darmflora und kein stabiles Immunsystem aufbauen. Ein geschwächtes Immunsystem ist Ursache für spätere Allergien.

Man sollte an dieser Stelle an die Hündinnen denken, die als reine Gebärmaschinen missbraucht werden. Sie bekommen keine ärztliche Hilfe. Auch sollte man hier in Deutschland keinen einzelnen Welpen auf eine Zeitungsanzeige hin kaufen.

Der oft sehr günstige Preis, im Vergleich zum seriösen Züchter, verrät alles über die Herkunft des Hundes. Jeder, der einen Hund anschaffen möchte, sollte sich bei den jeweiligen rassenabhängigen Zuchtverbänden nach seriösen Züchtern erkundigen. Vorsicht ist auch geboten bei Welpen von Straßenhunden aus südlichen Ländern. Oft werden bei uns Krankheiten eingeschleppt, die es bisher bei uns nicht gab. Es müssen Wege gefunden werden, den Tieren in den jeweiligen Ländern vor Ort zu helfen. Allerdings ist dies keine einfache Aufgabe und braucht zur Lösung viele ehrenamtliche Initiativen. Tierärzten und Helfern, die diese Aufgabe versuchen zu lösen, können wir nur unseren Dank aussprechen.

Text: Detlev Wentzel, Steinenbronn